Die 1. Integrative Deutsche Para Meisterschaft am 28.05.2011 in Osnabrück
Organisiert und durchgeführt von der Patsy & Michael Hull Foundation e.V. Alle haben gelernt, ohne Angst verschieden sein zu können und zu dürfen. Wir leben in einer emanzipierten Gesellschaft, jedoch mit dem Medium „Tanz“ haben wir eine eindeutig bessere Möglichkeit zu bieten, ohne Angst verschieden sein zu können. Bei diesem bisher ersten Turnier war das Zuhause von Integration und sozialer kultureller Inklusion im Tanz deutlich zu spüren. Egal welche Platzierung die Turnierbeteiligten erreichten, ihre ehrliche Freude und Begeisterung, einfach nur dabei sein zu dürfen, sprang unweigerlich auf das Publikum über und rührte so stark, dass man es kaum in Worte fassen kann. Mit freudigen Emotionen und tiefem Gefühlsausdruck feierten wir zusammen, für diese besonderen Menschen ein wichtiges Ziel erreicht zu haben. Deren Spaß an der Musik, Bewegung und Freude zum Tanz hat sie motivierend vereint. Beeindruckend, wie die Beteiligten im Turnierstress über ihre bisherigen bekannten Möglichkeiten sogar noch über ihre Leistungsgrenzen hinauswachsen konnten. Bei den Teilnehmern der Para Meisterschaft kann man absolut nicht von mangelnden Bewegungsmustern sprechen. So öffnete dieser Wettkampftag nicht nur die Herzen der Zuschauer für diese Menschen, sondern schuf ganz neue Sichtweisen, was den Respekt und die Anerkennung ihrer Leistungen angeht. Das Lampenfieber und die Anspannung werden sie als positiven Stress in Erinnerung behalten. Die Zuschauer bezahlten den ganzen Sitzplatz, obwohl sie vor Begeisterung nur auf der Kante saßen, um nichts von dem zu verpassen, was sich auf der Tanzfläche abspielte. Wir können doch nur von der Vielfältigkeit der Menschen auf unserer Erde lernen und sie mit Respekt gemeinsam mit anderen teilen. Dem Leitsatz folgend „Es ist wertbringend, dass Menschen unterschiedlich sind“ hat sich ein Traum meiner Schwester Patsy Hull-Krogull erfüllt, jetzt erweitern wir das Ziel. Das war sicher nicht unser letztes integrative Para Turnier! Vielen Dank auch an die gute Organisation vom TAF. Michael Hull 1. Vorsitzender Hilfe für Menschen mit Handicap ist nie überholt. |
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Die "Lübbecker Kreiszeitung" schrieb am 19.09.2009:Ein Rausch aus Tanz und Musik Bewegende Momente beim integrativen Musical »On the Telly«
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Die "Neue Westfälische" schrieb am 19./20.09.2009:Lebensfreude getanzt Schüler und Lehrer begeistertvom Musical"On the telly" |
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Die "Neue Westfälische" schrieb am 17.09.2009Fabian reißt einfach alle mit Bei dem Musical" On the' Telly" sorgen Menschen mit Behinderung für Schwung/ Premiere in Osnabrück / Freitag in Lübbecke |
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Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schrieb am 05.09.2009:Eine Revue erobert alle Herzen Musical feiert Premiere |
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überzeugt von dem Konzept zur Förderung sozialer Kompetenz, Gleichberechtigung und Selbstbewusstsein. Sie unterstützen das Projekt mit einer Spende über 10 000 Euro an die Patsy und Michael Hull Foundation.
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Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schrieb am 29.08.2009:Hier rockt der Rolli Musical "On the telly": 150 Darsteller singen und tanzen durch die Musikwelt |
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Das "Lübbecker Kreisblatt" schrieb am 26.08.2009:Proben für den großen Auftritt 150 Menschen machen bei Musical »On the telly« der Tanzschule Hull mit |
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»Am Anfang hatten einige noch Hemmungen und wussten nicht, wie sie zum Beispiel mit den Rollstuhlfahrern umgehen sollen. Mittlerweile sind die Berührungsängste völlig weg«, sagte Jutta Schlochtermeyer. »Aus anfänglicher Befangenheit wurde zunehmende Herzlichkeit«, fasste Michael Hull die Entwicklung der Gruppe zusammen. Allerdings gab es für die Schauspieler auch Krisen zu bewältigen. »Ein Projekt mit 150 Menschen erforderten viel Disziplin«, sagte Choreograph Guido Niermann. Doch die Projektleiter waren sich einig, dass sich die Arbeit bezahlt gemacht hat.
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Der "Kirchenbote" schrieb am 28.06.2009:Musical auf Rädern und Füßen Behinderte und Nichtbehinderte studieren „On the telly“ ein / Aufführungen im September
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Das "Westfalenblatt" schrieb am 15.06.2009:
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Auf der Bühne sind alle Darsteller gleich |
Von Janina Schütz Lübbecke (WB). Musik verbindet, das spürt man im Saal der Tanzschule Hull am Samstag deutlich. Als der Song »Angel« von Robbie Williams ertönt, singen fast 100 Menschen mit. Manche leise, andere laut - jeder so, wie es ihm gefällt. Das Besondere daran: unter ihnen sind sowohl Menschen mit geistigen als auch körperlichen Behinderungen, aus Deutschland oder anderen Staaten. Und sie alle fiebern dem 4. September entgegen. Dann nämlich wird das integrative Musical »On the telly« in der Osnabrückhalle seine Premiere feiern. An der großen Show wirken insgesamt 110 Menschen zwischen vier und 55 Jahren mit. |
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Sie kommen aus Spanien, Portugal, Albanien, England, Polen und Deutschland und sind teilweise körperlich oder geistig behindert. Doch das spielt keine Rolle. Denn wenn es ans Proben geht, tanzen und singen sie gemeinsam. »Anfangs war es für die Teilnehmer schwierig, aufeinander zuzugehen«, erklärt Jutta Schlochtermeyer.
Als die Proben für das integrative Musical im Oktober starteten, mussten erst einige Hürden überwunden werden. »Aber inzwischen ist die Gruppe zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen, in der sich alle gegenseitig unterstützen und akzeptieren. Das ist wirklich klasse«, freut sich die Osnabrückerin, die für die Organisation der Behindertenwerkstätten bei dem Projekt zuständig ist.
»Ist es wirklich schon so spät? Wer hat an der Uhr gedreht?«, singen die Akteure zum Beispiel gemeinsam mit Guido Niermann und Projektleiterin Patsy Hull und tippen dabei mit der einen Hand demonstrativ auf ihr Handgelenk.
Bei den Tanzeinlagen gibt es für die Rollstuhlfahrer unter den Akteuren spezielle Schritte, denn mitmachen kann bei dem Musical jeder. »Das ist erst unsere zweite Probe mit allen Teilnehmern zusammen. Die Organisation ist sehr aufwändig«, sagt Jutta Schlochtermeyer. Doch wer bei den Proben dabei, war weiß: Es lohnt sich.
»Wir werden insgesamt 24 Lieder aus verschiedenen Shows präsentieren«, erklärt Choreograph Guido Niermann. So sollen die Zuschauer unter anderem Melodien aus dem Highschool Musical, Copacabana, Rocky Horror Picture Show, von der Biene Maja und dem Pink Panther wieder erkennen. Der gemeinnützige Verein »Patsy und Michael Hull Foundation« bringt bereits zum dritten Mal ein integratives Musical auf die Bühne. Die Akteure kommen nicht nur aus Minden-Lübbecke, sondern auch aus dem Kreis Osnabrück.
»On the telly« wird am 4. September in der Osnabrückhalle und am 18. September in der Lübbecker Stadthalle - jeweils mit einer Schulvorstellung um 10 Uhr und einer weiteren um 20 Uhr - aufgeführt. Karten sind ab sofort im Vorverkauf im Büro der Tanzschule Hull in der Bäckerstraße erhältlich. Es hat sonntags bis freitags von 16 bis 23 Uhr geöffnet. Der Erlös aus den Vorstellungen kommt unter anderem dem Lübbecker Hospiz »Veritas« zu Gute.
Direktlink zum Artikel auf www.westfalen-blatt.de hier!
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tw OSNABRÜCK. Nicht um Tanzschuhe, sondern um die Ausstellung "Brücken des Friedens" ging es gestern im Schuhhaus Reno: Osnabrücks berühmteste Tänzer Patsy und Michael Hull machten in der Filiale an der Großen Straße Werbung für die Kunst. Im größten Schuhgeschäft Norddeutschlands sind unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Christian Wulff bis zum 19. Juni Fotos und Gedichte zum Ausstellungsthema zu sehen. Behinderte und nicht behinderte Jugendliche aus 24 Schulen in Osnabrück und Lübbecke haben die Werke angefertigt. In beiden Städten betreiben die Hulls Tanzschulen.
Gestern wurde die Ausstellung mit vielen Showeinlagen eröffnet. Eine Jury, die aus Christiane Wulff, Patsy Hull, dem FDP-Bundestagsabgeordneten Carl-Ludwig Thiele und Neue-OZ Chefredakteur Ewald Gerding besteht, wird die Beiträge bewerten und am 19. Juni auszeichnen. Dazu wird ein Zuschauervotum, das zusätzlich mit einem Preisgeld prämiert wird, über die Gewinner entscheiden.
Initiiert wurde das Projekt von der Patsy-&-Michael-Hull-Foundation, die schon in den Jahren 2005 und 2007 integrative Projekte auf die Beine gestellt hat. Die Idee für die Ausstellung "Brücken des Friedens" hatte Patsy Hull übrigens beim Friseur. "Da habe ich Zeit", sagte sie und lachte.
Bilder von der Eröffnungsveranstaltung hier!
Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schrieb am 15.05.2009:
"Sich gegenseitig helfen - auch das ist Frieden"
Anne-Frank-Schüler beteiligen sich am Projekt der Hull-Foundation
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klu OSNABRÜCK. Mathias aus der fünften Klasse der Anne-Frank-Förderschule blickt traurig auf die Stufen der Rathaustreppe, die er mit seinem Rollstuhl nicht überwinden kann. Einige Mitschüler schauen von oben hämisch auf ihn herab - doch zwei Klassenkameraden legen mitfühlend die Arme um Mathias. Die Szene ist gestellt, die Schüler wollen sie eventuell als Fotomotiv beim Projekt"Brücken des Friedens" verwenden.
"Wir wollen zeigen, dass man Rollstuhlfahrern helfen soll", erklärt Jannik. Doch die Szene ist nur eine von vielen, die sich er und seine neun Klassenkameraden ausgedacht haben - gerade reichen sich zwei Mitschülerinnen im Friedenssaal die Hände für einen weiteren Schnappschuss. Ein Gedicht oder ein lyrischer Text, dazu ein passendes Foto - das ist die Aufgabe, der sich 24 Schulen in Osnabrück und Lübbecke im Rahmen des Projektes "Brücken des Friedens" stellen. Ins Leben gerufen hat die Aktion die Patsy & Michael Hull Foundation. "Wir wollen damit erreichen, dass Jugendliche lernen, miteinander umzugehen und damit auch ihr offenes Denken ohne Grenzen fördern", erklärt Patsy Hull die Idee des Projekts. Wie die Schüler das Motto "Brücken des Friedens" in Text und Bild interpretieren, ist ihnen völlig freigestellt. Die fertigen Arbeiten der Schüler sollen ab dem 5. Juni in einer Ausstellung in der Reno-Filiale an der Großen Straße 53 gezeigt werden.
Andrea Borrmann, die Klassenlehrerin der Fünftklässler aus der Anne-Frank Schule, ist von der Aktion begeistert: "Das ist eine ganz neue Klasse, da war das Projekt genau das Richtige", freut sich die Lehrerin. Die Schüler seien mit großem Engagement bei der Sache. "Es ist faszinierend, sie haben ganz vielfältige Ideen entwickelt." Neben den Fotos haben die Schüler auch schon eine ganze Sammlung von selbst verfassten Gedichten, vorwiegend in alternativen Gedichtformen. Welches Foto und welchen Text sie beim Wettbewerb präsentieren wollen, "wissen wir noch nicht", sagt Jannik, erst mal sehen, welche Fotos gut werden. Aber bis Juni ist ja auch noch ein bisschen Zeit.
Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schrieb am 04.03.2009:
"Musik und Tanz verbinden"
Patsy & Michael Hull Foundation probt integratives Musical
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chh OSNABRÜCK. Die Proben für das integrative Musical "On the Telly" der Patsy & Michael Hull Foundation gehen in die heiße Phase. Integrativ bedeutet, dass neben "gesunden" Jugendlichen auch geistig und körperlich Behinderte ihren Part im Theaterstück bekommen.
Geübt wird seit Oktober jeden zweiten Samstag in den Räumlichkeiten der Tanzschule Hull. "On the Telly" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Initiative "Kreislauf des Lebens" der Patsy & Michael Hull Foundation, der Heilpädagogischen Hilfen Osnabrück und Bersenbrück und der Lebenshilfe Lübbecke. Durch die Initiative, die die Hospizarbeit in der Region unterstützen will, sind bereits 2005 und 2007 Musicals aufgeführt worden. Ministerpräsident Christian Wulff hat die Schirmherrschaft übernommen.
Etwa 100 Kinder und Jugendliche zwischen vier und 20 Jahren werden am 4. September ihr schauspielerisches Talent in der Osnabrückhalle unter Beweis stellen. Im Besonderen sind zur musikalischen Revue Senioren und Seniorinnen Osnabrücker Altenheime und die Gewinnerklassen des zu dieser Idee ausgeschriebenen Gedichtwettbewerbs "Brücken des Friedens" eingeladen. Allgemeinbildende Schulen in Region, Landkreis und Stadt Osnabrück entwerfen dazu thematisch passend lyrische Werke, die ab Juni im Gebäude des Schuhausstatters Reno aushängen werden.
Damit das Tanztheater optimal "über die Bühne" läuft, gewann das gemischte Ensemble gleich drei Lehrer. Jutta Schlochtermeyer, zuständig für Behindertensport bei der Heilpädagogischen Hilfe und im Stadtsportbund Osnabrück, kümmert sich um die Koordination zwischen den "gesunden" und gehandicapten Darstellern. Tanzlehrerin Patsy Hull-}{rogull entwickelt die Choreografie, und Schauspieler Guido Niermann entwarf das Drehbuch. "Es geht um eine Familie, die sich durch das abendliche Fernsehprogramm zappt. Wir inszenieren vor allem lustige Szenen bekannter TV-Programme", freut sich Niermann auf das Stück.
Die Tänzer werden dazu im Rahmen eines nachgebauten, überdimensionalen Fernsehgerätes auf der Bühne agieren. Schlochtermeyer sieht in dem Projekt eine große Chance für gegenseitige Akzeptanz: "Ob jung oder alt, behindert oder nicht behindert, mit oder ohne Migrationshintergrund - Musik und Tanz verbinden uns alle."
Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schrieb am 12.01.2009:
"Tanzen für eine bessere Gesundheit"
Projekt "Steps in2 future" startet an der Wallenhorster Katharinaschule
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hmd. WALLENHORST. HipHop- und Breakdance-Rhythmen: Nicht alltägliche Klänge erschallen am Montag in der Wallenhorster Katharinaschule. In der Aula und zwei weiteren Räumen lernen 118 Dritt- und Viertklässler die passenden Tanzschritte. Dies ist nur ein Bestandteil des Projekts "Steps in2 future". Tanzlehrerin Steffi Kupresanin von der Tanzschule Hull ist bereits eine alte Bekannte in der Grundschule. In dem sich nun zu Ende neigenden Halbjahr hat sie für die Patsy & Michael-Hull Foundation einen Hip-Hop-Workshop für 25 Schüler geleitet. Nun hat sie Verstärkung durch Tanja Claus und Cihan Cöers, die den Schülern erste Bewegungen in den Bereichen Breakdance und Jump Style, Hip-Hop sowie Videoclip Dancing zeigen. Denn für das kommende Halbjahr soll die Arbeitsgemeinschaft auf zwei Wochentage ausgeweitet werden. Bislang haben sich nämlich die Jungen vornehm zurückgehalten, berichtet Schulleiter Hartmut Dobrowolski, der den Kontakt zur Tanzschule aufgenommen hatte. An diesem Vormittag sind die Jungen aber genauso begeistert, wenn Tanja Claus eine Figur aus Schrittfolge, Drehung, Grätsche und Stehen anleitet. Das Angebot richtet sich an allgemeinbildende Schulen und wird durch das Projekt "Schule und Verein" des Landessportbundes Niedersachsen getragen, berichtet Jutta Schlochtermeyer, zweite Vorsitzende der vor einem Jahr gegründeten Foundation. Der Tanzvormittag ist aber auch Startschuss für ein umfassenderes Pilotprojekt, an dem neben der Foundation auch die Tanzschule selbst, die RWE AG und der Landkreis Osnabrück beteiligt sind. In drei Bereichen wollen die Partner von "Steps in2 future" tätig werden: Bewegung, Energie und Ernährung. Klar: Die Tanzlehrer sorgen für Bewegung. Der Gedanke lautet, dass Kinder so schon früh die notwendigen Koordinationsfähigkeiten erlernen, unterstreicht Michael Hull. Mitarbeiter der RWE werden zum Thema Energie, also Umwelt und schonende Nutzung der Ressourcen, in den Unterricht kommen, während der Landkreis den Schülern den Bereich gesunde Ernährung näherbringen wird. Viel bewegen, gesund ernähren und dann auch noch richtig miteinander umgehen, was auch eine Rolle im Projekt spielt. All das bedeutet zusammengenommen: "Mehr gute Vorsätze für 2009 kann man nicht haben", sagt Bürgermeister Ulrich Belde.
Das Projekt "Steps in2 future" kann angefragt werden bei der Tanzschule Hull im Internet unter www.hull.de.Bei Interesse an dem Projekt "Schule und Verein" des Landessportbundes ist die Patsy & Michael-Hull-Foundation Ansprechpartner. Kontakt über Internet:
www.pm-foundation.de.
Hier geht es zum Bericht von der Aktion auf der Homepage der Katharinaschule Wallenhorst!
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"Paul-Moor-Schule: Weltmeisterin trainiert Behinderte"
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Foto: Hermann Pentermann |
Sichtlich Spaß haben Schüler der Paul-Moor-Schule Bersenbrück beim Training mit
Patsy Hull-Krogull. Die frühere Weltmeisterin sichtet und trainiert jeweils samstags in ihrer Tanzschule die Talente für das geplante Musical "On the telly", das im September 2009 gemeinsam von Menschen mit und ohne Behinderungen in der Osnabrückhalle aufgeführt wird. Die prominente Vortänzerin unterstützt damit wesentlich die Arbeit in der Tanz-AG der Moor-Schule, die Anna-Maria Stephanidis und Henny Piwowar als Lehrkräfte leiten.
Jutta Schlochtermeyer vom Behinderten Sportverband koordiniert und begleitet die Trainingstermine der Behinderten aus der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück sowie der Moor Schule, die zur Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück zählt. Schulleiter Dr. Axel Kreutzer lobte die Idealisten für ein "weiteres tolles Beispiel für gelebte Integration" und bedankte sich mit einem Blumenstrauß.
Das "Meller Kreisblatt" schrieb am 04.10.2008:
"Das war echt eine gute Idee von uns"
Neuer Workshop Breakdance und Hip-Hop im Alten Stahlwerk
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In die Welt des Hip-Hops entführte Tänzer Adnan Braha rund 50 Teenager. Foto: Frederike Haar |
fhaa MELLE. Mit einer mitreißenden Kostprobe aus dem Programm des ab 14. Oktober laufenden Hip-Hop- und Breakdance-Projektes im Alten Stahlwerk haben Weltmeister Waldemal' Müller, Hobbytänzer Adnan Braha aus Bielefeld und der mehrfache Tanzweltmeister Michael Hull aus Osnabrück rund 50 Kinder und Jugendliche in Tanzlaune versetzt.
Dass das Tanzprojekt schon in den ersten Zügen unter einem guten Stern steht, verriet der
große Ansturm neugieriger und begeistelter Teenager, die die Zielgruppe Nummer eins bilden. Jens Broxtermann vom Alten Stahlwerk: "Die Sache läuft sehr gut an."
Zunächst lud Adnan Braha als Spazialist für Hip-Hop-Styles wie New Style, Freestyle oder Electric Boogie die Workshop-Teilnehmer zu einem Ausflug in die bunte Welt des Hip-Hop ein. Wie beim Schwimmeijlernen gab es erst mal ein paar Trockenübungen zum War'mwerden, bevor die Kids in den Rhythmus der Hip-Hop- und Soulmusik eintauchten. Adnan Braha führte den JugendlIchen zunächst die einzelnen Schritte und Bewegungen vor, bis sich die ganze Gruppe synchron in derselben Schrittfolge durch den Raum bewegte. "Seid ihr auch alle noch da?" erkundigte er sich immer wieder, nach dem er laut bis acht gezählt hatte, denn eine Nummerierung der einzelnen Schritte erleichterte die Sache. "Ja!" rief die muntere Gruppe jedes Mal tapfer und in schallender Lautstärke zurück: "Hier geht es auf jeden Fall anders zu als in meiner Tanzgruppe, da läuft's irgendwie ruhiger", kommentierte Teilnehmerin Anna Böhmann, der der Workshop sehr gut gefallen,hat. Auch Laura Jung und Emilia Beck, beide 15 Jahre alt, haben ihren Spaß an der Sache gefunden: "Wir wollten hier nur mal reinschnuppern, das war eine gute Idee von uns."
In einem zweiten Workshop gab der amtierende Weltmeister im Hip-Hop-Dance und Break-dance Waldemar Müller einen Vorgeschmack auf die roboterhaften Bewegungsabläufe. Dabei war volle Konzentration gefordert, denn das Einstudieren der technisch anspruchsvollen Kombinationen, Styles genannt, war nicht ohne. Einige Übungen, der in der New Yorker South Bronx entstandenen urbanen Tanzkultur beinhalteten auch jene Drehungen, die die Breakdancer "Powermoves" nennen und die eine exzellente Körperkoordination und guten Gleichgewichtssinn erfordern. Doch die Jugendlichen zeigten Durchhaltevermögen und wachsende Begeisterung, geduldig begleitet durch Profi Waldemar. Da eine Gruppe tanzbegeisterter muslimischer Jugendlicher aufgrund des Ramadan-Festes nicht an dem ersten Schnupper-Termin teilnehmen konnte, bietet das Team am 7. Oktober ab 18 Uhr einen weiteren kostenfreien Workshop im Alten Stahlwerk an. In Zusammenarbeit mit der Osnabrücker Tanzschule Hull, der Patsy & Michael Hull Foundation und dem Förderverein des Jugendzentrums starten dann ab dem 14. Oktober fortlaufende Tanzkurse ein. Die Teilnehmergebühr beträgt 20 Euro.
Das "Meller Kreisblatt" schrieb am 27.09.2008:
Hip-Hop und Breakdance
Kurs startet im Alten Stahlwerk: Weltmeister kommt
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Hier breakt Tanzweltmeister Michael Hull. Jutta Schlochtermeier, Stefan Junkermann: Olaf Jörding und Jens Broxtermann schauen zu. Foto: privat |
MELLE. In Zusammenarbeit mit der renommierten Tanzschule Hull aus Osnabrück, der Patsy & Michael Hull Foundation und dem Förderverein des Alten Stahlwerks organisiert das Jugendzentrum ab Oktober ein fortlaufendes Tanzprojekt im Bereich Hip-Hop und Breakdance. Ab Dienstag, 7. Oktober, haben Kinder und Jugendliche dienstags von 18 bis 20 Uhr die Möglichkeit, sich unter professioneller Anleitung von Tanzlehrern der Tanzschule Hull im Hip-Hop und Breakdance ausbilden zu lassen. Als Startschuss und um Interesse für das Tanzprojekt zu wecken, wird am kommenden Dienstag, 30. September, der amtierendeWeltmeister im Hip-Hop und Breakdance, Waldemar Müller, ins Stahlwerk kommen, um für alle Interessierten einen kostenlosen Schnupper-Workshop durchzuführen. Im Anschluss haben die· Teilnehmer dann die Gelegenheit, sich für die fortlaufenden Kurse anzumelden. Die Gebühren für diese Kurse belaufen sich auf 20 Euro. Für Kinder und Jugendliche, die sich aufgrund sozialer, persönlicher oder finanzieller Verhältnisse die Teilnahme an den Tanzkursen nicht ermöglichen können, besteht die Möglichkeit einer Förderung durch die Hull Foundation und den Förderverein Jugend- und Kulturzentrum Altes Stahlwerk. Informationen zum Tanzprojekt im Jugendzentrum unter Tel. 05422/92 8786 und bei der Tanzschule Hull, Tel. 0541/33 150-0.
Neue Osnabrücker Zeitung schrieb am 08.08.2008:
Mit Tanzen und Singen Grenzen überwinden
Patsy & Michael Hull Foundation aktiv für die Integration

Das Musical ist Teil eines Projektes, das von der neu gegründeten Patsy & Michael Hull Foundation ins Leben gerufen wurde. Der gemeinnützige Verein um die beiden ehemaligen Tanzweltmeister und Jutta Schlochtermeyer von der Fachschule für Heilerziehungspflege hat sich auf die Fahnen geschrieben, benachteiligten jungen Menschen den Tanzsport näherzubringen und sie zu fördern.
Das 120-köpfige Ensemble aus Osnabrück und Lübbecke erfüllt bereits die Voraussetzungen:
Einige der Mitwirkenden haben - wie Patsy und Michael Hull- ausländische Wurzeln, andere Darsteller haben eine Behinderung. Nachdem bei der "Phantastischen Reise" Jugendliche mit Sinnes- und Körperbehinderungen teilgenommen haben, werden im neuen Musical "On the Telly" auch Menschen mit einer geistigen Behinderung mittanzen und -singen. Die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück und Bersenbrück unterstützen die Arbeit. "On the Telly" (Im Fernsehen) ist nur ein Teil eines Projektes mit dem Titel "Kreislauf des Lebens", für das der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff die Schirmherrschaft übernommen hat. Mit Beginn des neuen Schuljahres werden in der Region Osnabrück Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse eingeladen, zum Thema "Brücken des Friedens" Schwarz-Weiß-Fotos und kurze Gedichte zu erstellen. Die Fotos und Gedichte sollen Ergebnisse einer Klasse sein.
Die zehn besten Arbeiten der Schule werden öffentlich ausgestellt. Anschließend wird eine Jury die Einsendungen auswerten. Die ersten drei Plätze werden mit einem Preisgeld belohnt. Die Fotos und Gedichte werden im September auch in der OsnabrückHalle und in der Stadthalle Lübbecke ausgestellt, wenn dort das Musical aufgeführt wird. Ein Teil des Erlöses geht wie schon bei anderen Projekten von Patsy Hull an die Hospize beider Städte. Der andere Teil geht an den Verein. Ziel ist es unter anderem, junge Menschen mit Migrationshintergrund und mit Behinderung zu fördern. So soll zum Beispiel in Osnabrück der Rollstuhltanz etabliert werden. Die Foundation arbeitet dabei auch mit dem Landessportbund und dem Stadtsportbund zusammen.
Informationen unter 0541 / 33 1500
Neue Osnabrücker Zeitung schrieb am 01.08.2008:
Twist mit Ex-Weltmeister

Michael Hull Ehrengast bei Abschlussfeier der Heilerzieher S. OSNABRÜCK. Soziales Engagement kann anstecken. Vor allem dann, wenn es außergewöhnliche Vorbilder gibt. Michael Hull und John McGurk wurden für angehende Heilerziehungspfleger und Heilerziehungshelfer am Berufsbildungswerk (BBW) solche Vorbilder. |
Zum Thema Vorbild und Ehrenamt hatte BBW-Fachleiterin Jutta Schlochtermeyer die beiden Männer in den Unterricht eingeladen. Der zehnfache Tanzweltmeister Michael Hull und der Initiator zahlreicher Friedensläufe, John McGurk, berichteten dabei von ihrer Motivation, sich in der Freizeit für Menschen mit Behinderung oder in Not zu engagieren. Denn nur mit Unterstützung könnten sie selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Als Zeichen ihres sozialen Engagements nahmen Schülerinnen und Schüler im vergangenen November an Michael Hulls Tanzmarathon für "Kinder in Not" teil. Behinderte Schülerinnen der Paul-Moor-Schule in Bersenbrück tanzten damals ebenso wie Beschäftigte der Werkstatt Sutthausen mit dem Marathon-Mann. Ein weiteres Zusammentreffen gab es fünf Monate später beim Benefizmarathon der Paul-Moor-Schule: Die Heilerziehungspfleger und -helfer sicherten unter der Organisation von Jutta Schlochtermeyer die Strecke und sorgten für Verpflegung. Michael Hull und Axel Kreutzer, Leiter der Paul-Moor-Schule, liefen mit.
Hochmotiviert unterstützten die Schüler kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung im Mai den Friedenslauf von John McGurk. Ehrengast bei der Abschlussfeier war Michael Hull, der mit Franziska Klöpper im Rollstuhl einen flotten Twist tanzte.
Der Weltmeister und seine Schwester Patsy wollen sich künftig für die Förderung des Rollstuhltanzes in und um Osnabrück einsetzen. Das ist eines der Ziele des neu gegründeten Vereins Patsy&Michael HuH Foundation, in dem auch BBW-Fachleiterin Jutta Schlochtermeyer mitwirt. Einige der inzwischen fertigen Heilerziehungspfleger und -helfer wollen dabei ebenso mitmischen wie bei einem Musical, das bei Hull unter Beteiligungvon Menschen mit Behinderung einstudiert wird. Soziales Engagement kann eben anstecken.

























